Libyen: Sender im Dienst der NATO — Der Freitag →
»Über Libyen wissen wir fast nichts, schon gar nicht, wie viele Menschen leben die smart-bombs des Humanismus bislang gekostet haben, doch eines ist schon jetzt gewiss: Die Bereitschaft des Journalismus, sich in den Dienst der Kriegspropaganda zu stellen, hat ein erschreckendes Niveau erreicht.«
So folgt auf Ohmacht die Selbstermächtigung. In Frankreich rufen die Pamphlete zum kommenden Aufstand auf, es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.
— Frédéric Valin: “Krise der Demokratie” | Wer wenn nicht wir
Wer nicht trinkt, nimmt Antidepressiva, wer keine Antidepressiva nimmt, ist sexsüchtig, wer nicht sexsüchtig ist, raucht Haschisch, wer nicht kifft, verliert sich im Internet, wer nicht internetsüchtig ist, betet sich die Knie wund, wer nicht ultrafromm ist, der säuft doch heimlich. Krank sind sie allesamt. So ist die Wirklichkeit des Kapitalismus.
— Debatte Lokale Alkoholverbote: Kein Alkohol ist auch keine Lösung - taz.de
Demokratie ist nur noch die Mutation aus Lobbyismus und dem Geschick von Politikern, dem Volk einen Bären aufbinden zu können, sodass diese glauben, des Volkes Wille sei das Ziel, welches die Volksvertreter umsetzen würden…
— »Saarmaika – wie man die Demokratie austrickst!« - Des Schwachsinns fette Beute
Democratic Europe, however, will not unite against them by standing up for its best values. Its silence about Berlusconi – by turns both cowardly and compromised undermines its ability to stand up to corrupt politics anywhere else in Europe, most notably in the weak democracies of the post-Soviet east, and makes a nonsense of its condemnations of abuses of democratic rights beyond its borders. For the first time in its history, Europe’s reputation as a force for good in the world feels precarious. Soon it will feel fraudulent.
— »Europe’s response to Berlusconi has been cowardly« - Nick Cohen - The Observer
Ich will Westerwelles Gesicht nicht sehen. Ich will auch den Guttenberg nicht sehen. Ich will nichts hören von der Abschaffung des Gesundheitsfonds und auch nichts von längeren Laufzeiten für Atomkraft. Ich schließe meine Augen und halte mir die Ohren zu.
»Wenn Dummheit weh täte, dann müßte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Andreas Popp, den ganzen Tag schreien.«
Guttenberg, durch das Bad in der Vasallität euphorisiert, stürmt vorbei, Augen blitzend, Zähne gebleckt, und stößt als Dank, Gruß und Versprechen den lachenden Schlachtruf einer männlichen Walküre aus: „Ha, ha, ha, ha, ha!“ Sogar die Kragenspitzen weisen kampfeslustig nach oben, als säße ihm ein Hirsch im Brustkorb wie in einem Film von Lars von Trier.
— »Guttenberg im Wahlkampf: Ha, ha, ha, ha, ha, welch ein Augenblick!« - FAZ.NET
Das gegenwärtige Herrschaftssystem in Deutschland stellt eine Oligarchie dar, in der wichtige Gruppierungen aus der Wirtschaft (Banken und Großindustrie bzw. deren Verbände), der jeweiligen Führungsriege der etablierten Parteien, die evangelische und vor allem die katholische Kirche (fast noch in der Form als Staatskirchen) und einige weitere privilegierte Gruppen bzw. Interessenvertreter (die meist mit den anderen Gruppierungen verbandelt sind) das politische Geschehen bestimmen, und zwar primär in ihrem eigenen Interesse und damit gegen das Gros der Bevölkerung gerichtet.
— Der Mythos von der Demokratie « medienwatch & metainfo (gfok)
