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»I write, therefore I am.«

Zunehmend wollen sich die Menschen nicht mehr von den mittlerweile allgegenwärtigen Digitalkameras “capturen” lassen, sie kommen zurück zu dem Reflex der Urvölker, die glauben, dass ihnen jemand ein Stück der Seele stiehlt, wenn ein Foto von ihnen geschossen wird. Es ist meistens ein Bauchgefühl, vermutlich verstärkt durch die eigenen Nutzungsgewohnheiten im Netz. Gleiches trifft auf den Sachverhalt Streetview zu. Dass Streetview von den Menschen, die sich oder ihr Haus nicht fotografieren lassen wollen, sogar begeistert genutzt wird, wenn es um die Erkundung ihres eigenen Urlaubsziels geht, ist dabei kein Gegenargument sondern ein zusätzlicher Beweis, wie mächtig – weil faszinierend – das Thema ist.

— Google StreetView: Die Angst vor der Öffentlichmachung des öffentlichen Raums — CARTA